Fortbildungsangebote

Teamfortbildungen sind 1-3 tägige intensive Teamprozesse

Partizipation Input- Veranstaltung
In dieser Input- Veranstaltung erarbeitet sich das Team folgende Inhalte: Partizipation- Was ist das? Partizipation ist rechtlich verankert- Wo ist es zu finden? Die UN- Kinderkonvention wird vorgestellt. Die Stufen der Partizipation werden anhand von Beispielen deutlich. Demokratiebildung- was ist damit gemeint? Partizipation und Bildung und Partizipation als ein Schlüssel zur Bildung. Vorstellung von verfassunggebender Versammlung und Beteiligungsprojekt. Diese Input- Veranstaltung ist durch Methodenvielfalt geprägt.

Verfassunggebende Versammlung
Eine demokratisch verfasste Gesellschaft ist die einzige Gesellschaftsordnung, die gelernt werden muss,
alle anderen Gesellschaftsordnungen bekommt man so!Oskar Negt 2010

Die verfassunggebende Versammlung ist ein Teamprozess, in dem die Konsensfindung des Teams im Vordergrund steht. Die pädagogischen Fachkräfte haben sich bei diesem Schritt bereits längere Zeit mit dem Thema der Beteiligung von Kindern auseinander gesetzt und sich darauf verständigt einen Teil ihrer pädagogischen Macht abzugeben. Die Rechte der Kinder werden strukturell in einer KiTa- Verfassung verankert, dazu bedarf es ausführlicher Aushandlungsprozesse und der Konsensbildung des gesamten Teams. Das Team beschließt zusätzlich, zu den Rechten der Kinder, eine Gremienstruktur. Methodenvielfalt gibt den pädagogischen Fachkräften vielfältige Möglichkeiten zum Austausch, zur Diskussion und zur Aushandlung. Viele Themen werden in diesen Fortbildungstagen behandelt und beschlossen. Die pädagogischen Fachkräfte setzen sich auch mit der Moderation von Kindergesprächen auseinander, so wie mit der Visualisierung von z.B. Protokollen, damit auch Kinder diese lesen können.

Beteiligungsprojekt
In den Beteiligungsprojekten erarbeiten die Teams ein gemeinsames Ziel. Sie erarbeiten die Planung von Projektschritten und begeben sich in den Meinungsbildungsprozess. Um allen Kinder verständlich zu machen, worum es in diesem Beteiligungsprojekt geht ist es wichtig eine große Vielfalt an Methoden zu kennen. Im Entscheidungs- und Handlungsprozess findet unter anderem die Klärung der Gremien statt. Damit alle Kinder die Schritte verstehen können werden diese einzeln für die Kinder visualisiert.

Partizipation und Kinder unter drei Jahren
„Wie kann das funktionieren?“ fragen Sie sich?

Beteiligung von Kindern unter drei Jahren ist nicht nur ihr Recht, sondern unsere Pflicht. Ich sehe uns als Erwachsene in der Bring- Pflicht, Kindern kindgerechte Partizipationsmöglichkeiten zu eröffnen. Wir müssen jedem Kind in seinem eigenen Tempo ermöglichen sich im Umgang miteinander zu üben, eigene Interessen zu entwickeln und diese ausdrücken und wahrnehmen zu können. Die KiTa ist oft der erste Ort, wo Kinder lernen, dass sie sich organisieren müssen. Was darf ich? Was nicht? Welche Regeln gibt es? Wer hat hier was zu bestimmen? Beteiligung von Kindern unter drei Jahren ist die Chance, Kinder früh und kindgerecht in demokratisches Handeln einzubringen. Wenn wir bereits mit den Jüngsten in wertschätzende Kommunikation treten, ist dies bereits eine Möglichkeit sie in ihrem Umfang zu beteiligen.

Partizipation und Inklusion
In Anlehnung an den Index für Inklusion (GEW) berate und begleite ich Teams auf ihrem individuellen Weg in die Inklusion. Um die Vielfalt des Ganzen zu leben, müssen wir Spielen, Lernen und Partizipation nachhaltig gestalten.
Zukunftswerkstatt: Neue Wege gemeinsam entwickeln
Worum geht es? Was ist gut / nicht gut an der aktuellen Situation? Was könnte alles sein? Wie wäre es am besten? Was davon gehen wir an? Wie machen wir das? Handlungsplan
Partizipation und offene Arbeit, Vielfalt in KiTas
Was bedeutet die Öffnung einer Kita? Die Entwicklung von Funktionsräumen? Das Arbeiten in Funktionsräumen? Wie können Eltern auf den Weg in die Öffnung mitgenommen werden?

Beschwerdeverfahren
„Partizipation als Präventionsmaßnahme“

Die Beschwerden von Kindern ernst nehmen!

In den vergangenen Jahren haben immer mehr Schlagzeilen deutlich gemacht, dass auch die KiTa nicht immer als Schutzraum für Kinder betrachtet werden kann. Das Bundeskinderschutzgesetz hat daher den Trägern Bedingungen zur Umsetzung des Schutzauftrages vorgelegt. Diese sollen gesichert und festgeschrieben in der Konzeption stehen. Ich biete Ihnen an, Beschwerde- und Beteiligungsmöglichkeiten in Ihrer KiTa mit Ihnen zu entwickeln.

Die Bedeutung von Beschwerden hat schon Janusz Korczak formuliert.

Ich habe mich im Verlaufe eines halben Jahres fünfmal dem Gericht gestellt … Ich behaupte mit aller Entschiedenheit, dass diese wenigen Fälle Grundstein meiner eigenen Erziehung zu einem neuen „konstitutionellen“ Pädagogen waren, der den Kindern kein Unrecht tut, nicht weil er sie gern hat oder liebt, sondern weil eine Institution vorhanden ist, die sie gegen Recht-losigkeit, Willkür und Despotismus des Erziehers schützt.Korczak, Janusz 1967: Das Recht des Kindes auf Achtung, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht, S. 353
Beschwerdeverfahren 
Partizipation und Personensorgeberechtigte- nachfolgend Eltern genannt
Transparente Elternkooperation unterstützt den Zugang zur Demokratie in der KiTa, z.B. in Form von Hospitationen, Teilhabe, Dokumentationen und Präsentationen. Ich unterstütze Sie in der Kooperation mit den Personensorgeberechtigten.
Eltern - Rechte - Katalog
Die Entwicklung eines Eltern- Rechte- Kataloges, in dem die Rechte der Eltern in der Kita strukturell verankert sind, wird wie eine Kita- Verfassung erarbeitet und ist ein Konsensbeschluss des Teams.
Elternabende kundenorientiert und vielfältig gestalten z.B.
„Offene Arbeit in Funktionsräumen“,  „Partizipation und offene Arbeit“,  „Achtsamkeit in der KiTa“

Lernwerkstatt in KiTas
Was sind Lernwerkstätten?
Wie wird in diesen gearbeitet?
Was bedeutet Bildung und Lernen?
Partizipation als ein Schlüssel zur Bildung?
Welche Materialien können in einer Lernwerkstatt verwendet werden?
Wie kann eine Lernwerkstatt aufgebaut sein?
Wovon ist die Haltung der pädagogischen Fachkräfte in einer Lernwerkstatt geprägt?
Lernen macht Spaß!

Mitarbeiterverfassung
Die Erarbeitung einer Mitarbeiter_ Innen Verfassung ist eine verfassunggebende Versammlung, nach dem Prinzip „Die Kinderstube der Demokratie“, nach der sich hervorragend auch eine strukturelle Verankerung von Mitarbeiter_ Innen erarbeiten lässt.

Sie ist ein Teamprozess, in dem die Konsensfindung über Mitbestimmungsrechte des Teams im Vordergrund stehen.

Die pädagogischen Fachkräfte haben sich bei diesem Schritt bereits längere Zeit mit dem Thema der Beteiligung von Kindern und Eltern auseinandergesetzt.

Methodenvielfalt gibt den pädagogischen Fachkräften vielfältige Möglichkeiten zum Austausch, zur Diskussion und zur Aushandlung.

Viele Themenbereiche werden in diesen Fortbildungstagen behandelt und beschlossen.

 

Träger und Betriebsräte sind selbstverständlich vorher „mit ins Boot zu holen“, um gemeinsam an weiteren Aneignungsprozessen für die Einrichtungen zu arbeiten.

Konzeptionsentwicklung
Ich begleite das Team vor Ort bei der Erarbeitung der Einrichtungskonzeption. Ich reflektiere mit Ihnen, wo die aktuellen Gesetzesanforderungen in eine Konzeption eingearbeitet werden können und arbeite ihre Schwerpunkte mit ihnen aus.
Pädagogische Fachberatung

Durch meine Tätigkeit als Multiplikatorin für Partizipation, in der ich beratende Funktionen übernehme, macht Fachberatung genau das für mich aus. Ich unterstütze und begleite Bildungsprozesse. Für eine gute Beratung und Begleitung von Träger, Leitung und pädagogischen Fachkräften bedarf es unterschiedlicher Kompetenzen und ausreichend Zeit.

In meiner Forschungs- und Entwicklungsfrage habe ich folgende Fragestellung erforscht: “Welche Befürchtungen haben pädagogische Fachkräfte in Bezug auf Partizipation von Eltern. Wo sind die Ängste? Was brauchen sie an Sicherheiten?”

In meiner Hausarbeit habe ich mich intensiv mit dem Thema „Resilienz durch Mitbestimmung in Kindertageseinrichtungen” beschäftigt.